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            <title>Die Linke Stadtverband Herten: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Stadtverband Herten</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 01:45:40 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-342931</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 18:44:09 +0200</pubDate>
                <title>Digitale/hybride Sitzungen für kommunale Gremien</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/digitale-hybride-sitzungen-fuer-kommunale-gremien/</link>
                <author>Ratsfraktion DIE LINKE</author>
                <description>Am 05. April 2022 hat die NRW-Landesregierung das „Gesetz zur Einführung digitaler Sitzungen für kommunale Gremien und zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften“ beschlossen. Leider wurde der Rat der Stadt Herten über dieses Gesetz bis heute nicht in Kenntnis gesetzt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 05. April 2022 hat die NRW-Landesregierung das „Gesetz zur Einführung digitaler Sitzungen für kommunale Gremien und zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften“ beschlossen. Leider wurde der Rat der Stadt Herten über dieses Gesetz bis heute nicht in Kenntnis gesetzt.</p>
<p>Dabei sieht das Gesetz vor, dass in besonderen Ausnahmefällen wie Katastrophen, epidemischen Lagen oder anderen Notsituationen die Durchführung von Sitzungen des Rates und der Ausschüsse in digitaler Form erfolgen kann, sofern die dafür erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.</p>
<p>Insbesondere regelt die Gemeindeordnung NRW nunmehr auch, dass in der Hauptsatzung bestimmt werden kann, dass Ausschüsse des Rates auch außerhalb der besonderen Ausnahmefälle hybride Sitzungen durchführen dürfen.</p>
<p>Die Beschlussfassung darüber, ob die Ausschusssitzung als hybride Sitzung durchgeführt werden soll, ist mit einfacher Mehrheit zu fassen.</p>
<p>Wir meinen, dass auch die Ratsmitglieder der Stadt Herten über die vom Gesetzgeber eingeräumten Möglichkeiten sowie über die Änderungen der Gemeindeordnung NRW durch die Verwaltung unterrichtet werden sollen. Wird der Rat der Stadt Herten weiterhin nicht durch die Verwaltung über diese Änderung informiert, nimmt man ihm damit die Entscheidungshoheit, darüber zu befinden, wie mit diesen neu geschaffenen gesetzlichen Bestimmungen in dieser Stadt verfahren werden soll. &nbsp;</p>
<p>Deshalb beantragt DIE LINKE nunmehr, dass der Rat der Stadt Herten umfassend über das "Gesetz zur Einführung digitaler Sitzungen für kommunale Gremien und zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften" schnellstmöglich informiert wird.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342906</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 08:10:15 +0200</pubDate>
                <title>Energiearmut verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/energiearmut-verhindern/</link>
                <author>Ratsfraktion DIE LINKE</author>
                <description>Angesichts der dramatischen Entwicklung bei den Energiepreisen muss jetzt schnell gehandelt werden. Lediglich Tipps zur Einsparung von Energie an die Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben, reicht in dieser Stadt nicht aus. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Denn viele Menschen haben überhaupt keine Möglichkeit, ihren Energieverbrauch wirklich zu beeinflussen. Es ist zu befürchten, dass bereits im kommenden Winter immer mehr Privatpersonen oder Gewerbetreibende nicht mehr in der Lage sind, ihre Strom-, Wasser- und Gasrechnungen zu bezahlen. Nach entsprechenden Mahnungen erfolgt häufig eine Energie- und Wassersperre durch die Versorger. Insbesondere für Familien mit Kindern oder für ältere und auch pflegebedürftige Menschen ist diese Situation besonders schwierig zu bewältigen.</p>
<p>Die Stadt Herten sollte sich darauf vorbereiten und schnellstmöglich strukturelle Maßnahmen erarbeiten, die für diese sozialen Härtefälle wirksame Instrumente darstellen und die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter vertiefen.</p>
<p>In einem Antrag fordert DIE LINKE Ratsfraktion deshalb:</p>
<p>1. Die schnellstmögliche Einführung eines Runden Tisches gegen Energiearmut zur Verhinderung von Strom-, Gas- und Wassersperren in Zusammenarbeit mit den Grundversorgern.</p>
<p>2. Die Information und Aufklärung der Bevölkerung – auch in leichter Sprache - über die Möglichkeiten, Strom-, Gas- und Wassersperren zu verhindern. Die Verwaltung weist in geeigneter Form auch auf Anlauf- und Beratungsstellen beim Sozialamt, dem Jobcenter, bei den Grundversorgern, der Verbraucherberatung, den Wohlfahrtsverbänden und Mietervereinen hin.</p>
<p>3. Die Prüfung des Ausbaus von Hilfsangeboten und der Vernetzung mit bereits bestehenden Angeboten. Dazu gehört auch die Prüfung, ob und wie die allgemeine soziale Beratung im Rahmen des Quartiermanagements in den Hertener Stadtteilen personell verstärkt werden kann für präventive Angebote und zur Unterstützung von Menschen, die von Energiearmut betroffen sind.</p>
<p>4. Sofortige Gespräche mit den Grundversorgern über die mögliche Einführung einer Stabsstelle gegen Energiearmut nach dem Wiener Modell, die individuelle Lösungsangebote bei Energieschulden entwickelt und den Menschen über einen längeren Zeitraum Hilfestellung gewährt.</p>
<p>5. Ab Oktober 2022 eine kurze monatliche Berichterstattung der Verwaltung an die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Inklusion in Form eines E-Mail-Newsletters über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu diesem Sachverhalt.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340532</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 09:32:46 +0200</pubDate>
                <title>Martin-Luther-Schule erhält Spender und Abfallbehälter für kostenlose Menstruationsartikel</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/martin-luther-schule-erhaelt-spender-und-abfallbehaelter-fuer-kostenlose-menstruationsartikel/</link>
                
                <description>Fraktionsmitglieder der LINKEN, der Familien-Partei und der TOP Partei spenden an den Förderverein

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Ratssitzung im Februar 2022 wurde der Antrag unserer Fraktion zur Anschaffung von Spendern für kostenlose Menstruationsartikel im Jugendzentrum Nord und weiteren öffentlichen Gebäuden wie z. B. Schulen von SPD und CDU abgelehnt. Lediglich die TOP Partei Fraktion unterstützte diese sinnvolle und preiswerte Ausstattung von Mädchentoiletten. Gemeinsam wollten wir diese unbegründete Ablehnung für Herten nicht einfach hinnehmen. Fraktionsmitglieder der LINKEN, der Familien-Partei sowie der TOP Partei erklärten sich sofort bereit, zumindest die Martin-Luther-Schule, die sich seit Jahren um eine solche Ausstattung bemühte, mit einer Spende zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass es gelang, noch vor der Verabschiedung des Schulleiters Herrn Kuhl dieses Projekt erfolgreich abschließen zu können.</p>
<p>DIE LINKE dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Denn damit wurde ein kleiner Beitrag geleistet, das Thema Periodenarmut öffentlich zu machen. Menstruationsartikel dürfen weder zu einem Tabuthema noch zu einem Luxusgut werden.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 16 Jun 2022 10:09:13 +0200</pubDate>
                <title>Ratsfraktion hält Wohnbebauung im Blockinnenbereich &quot;Im Böckenbusch&quot; für problematisch</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/wohnbebauung-im-blockinnenbereich-im-boeckenbusch-ist-problematisch/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Dünker, für die Familien-Partei Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Herten, erklärt zur geplanten Bebauung des Blockinnenbereichs Im Böckenbusch:</p>
<p>Wir halten es für hoch problematisch, an dieser Stelle eine weitere Bebauung – und damit Verdichtung der Fläche - vorzunehmen. Es ist doch bekannt, dass wir in Folge des Klimawandels eine Zunahme von Starkregenereignissen haben. Deshalb muss doch das Gebot der Stunde lauten: Entsiegelung und nicht Verdichtung. Gerade das Gebiet im östlichen Bereich der Straße Im Böckenbusch zeigt ein besonderes Risiko auf, da es bereits jetzt schon als gefährdetes Gebiet bei Starkregenereignissen eingestuft werden muss. Starkregenhinweiskarten des LANUV belegen dies eindrucksvoll. Der Bau von 27 Einfamilienhäusern, Zu- und Abfahrten sowie Garagen und Stellflächen für Autos werden zu einer deutlichen Erhöhung des Niederschlagswassers &nbsp;führen. Laut Gutachten trifft dieses Regenwasser dann auf Untergrundverhältnisse, die eine einfache Versickerung aufgrund der Bodenbeschaffung nicht ermöglichen werden. Und dies bei einem bereits heute hohen Grundwasserstand, der es erforderlich macht, bei den geplanten Neubauten die Keller bei der Errichtung durch so genannte Beton-Wannen vor Grund- und Sickerwasser zu schützen.</p>
<p>Und zu allen technischen Problemen mit ansteigendem Grund- und Niederschlagswasser kommt an dieser Stelle noch ein Altlastenproblem hinzu. Denn in unmittelbarer Nähe befindet sich die ehemalige Zeche und Kokerei Westerholt. Ein während des Betriebs eingetretener Grundwasserschaden ist heute noch dafür verantwortlich, dass das Grundwasser in diesem Bereich nicht als Brauchwasser genutzt werden darf, auch nicht zum Beregnen von Rasen- und Zierpflanzen oder für die Nutzung von kleinen Kinderschwimmbecken.</p>
<p>Aus diesen Gründen lehnen wir die Verdichtung des Blockinnenbereichs an dieser Stelle ab! Schon heute ist deutlich absehbar, dass es zu erheblichen Problemen mit Grund- und Niederschlagswasser für die zukünftigen Hausbesitzer kommen wird. Im Zuge klimapolitischer Überlegungen darf die Stadt an dieser Stelle keine weitere Versiegelung zulassen, sondern sollte die bereits heute bekannten Probleme durch technische Nachrüstungen beheben, so dass beim nächsten Jahrhundertregen an dieser Stelle nicht mehr die bereits vorhandenen Keller volllaufen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340231</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 12:52:55 +0200</pubDate>
                <title>Informationspflicht wird vom Bürgermeister nicht eingehalten</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/informationspflicht-wird-vom-buergermeister-nicht-eingehalten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der heutigen Berichterstattung der Hertener Allgemeinen Zeitung zum Aus der Kaffeerösterei in Herten-Süd konnten wir entnehmen, dass Bürgermeister Müller bereits Anfang der vergangenen Woche von den Geschäftsführern der Rösterei über die Schließung informiert wurde. Wieder einmal wurde unsere Fraktion nicht über diesen Sachverhalt zeitnah unterrichtet, sondern konnte es erst mit großem Interesse der Presse entnehmen. Zum wiederholten Male wird damit gegen die in der Gemeindeordnung NRW gebotene Informationspflicht des Bürgermeisters gegenüber allen Ratsmitgliedern verstoßen. Denn dort heißt es, dass der Bürgermeister die Mitglieder des Rates über alle Angelegenheiten unverzüglich zu informieren hat, in denen grundsätzliche Entscheidungen zu treffen sind, aber auch solche, &nbsp;die erhebliche finanzielle Auswirkungen für die Gemeinde haben. Allein in den letzten Wochen wurden wir als Fraktion weder über die gerichtlich beanstandete falsche Kalkulation der Abwassergebühren noch frühzeitig über die Schließung von Sparkassenfilialen im Stadtgebiet informiert. Nun kommt noch die Standortaufgabe der Rösterei mit dem Verlust von zahlreichen Arbeitsplätzen und einem erheblichen Ausfall der Gewerbesteuereinnahmen in Herten-Süd dazu. Eine zeitnahe und regelmäßige Unterrichtung aller Ratsmitglieder stellt aber die Grundlage dar, um das ebenfalls gesetzlich vorgegebene Kontrollrecht &nbsp;des Rates ausüben und eine transparente Abwicklung der ihm obliegenden &nbsp;Aufgaben ausführen zu können.</p>
<p>Wir sind jedenfalls nicht mehr bereit, dies immer wieder nur intern anzusprechen und suchen nun mit unserer Kritik die Öffentlichkeit.</p>
<p>Denn „Gemeinsam das Beste für Herten“ bedeutet derzeit jedenfalls nicht, dass alle Fraktionen gleichermaßen in wichtige Entscheidungsprozesse eingebunden werden. &nbsp;</p>
<p>Kritiker sind nicht erwünscht und werden abgestraft!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340189</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Jun 2022 15:28:31 +0200</pubDate>
                <title>Neubau einer Übergangsunterkunft nicht nötig</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/neubau-einer-uebergangsunterkunft-fuer-gefluechtete-ist-nicht-notwendig/</link>
                <author>DIE LINKE im Rat der Stadt Herten</author>
                <description>Der Neubau einer Übergangsunterkunft für Geflüchtete an der Gartenstraße in Herten-Mitte ist nicht notwendig. Eine solche Einrichtung ist zudem stigmatisierend und verhindert die schnelle Integration. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion zur Einrichtung einer Gemeinschaftsunterkunft / Übergangsunterkunft in Herten dauert schon jahrelang an. Aber als die Arbeitsgruppe Standortfindung im April 2017 gegründet wurde, hatten wir noch völlig andere Rahmenbedingungen, als wir sie heute haben. Denn seit dem Jahr 2018 begann die damalige Landesregierung einen Asyl-Stufenplan zu installieren.&nbsp; Alle Asylsuchenden bleiben bis zum Ende ihres Verfahrens in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes. Flüchtlinge erreichen die Kommunen in aller Regel noch, wenn sie ihr Asylverfahren erfolgreich abschließen können. Dadurch ist in den letzten Jahren die Anzahl der zugewiesenen Flüchtlinge in unserer Stadt ganz erheblich gesunken, so dass eine dezentrale Unterbringung bis heute kein Problem darstellt.</p>
<p>Die ohnehin prekären Wohn- und Lebensbedingungen geflüchteter Menschen haben sich aber durch einen verschärften Wohnungsmarkt, auf dem die Wohnungssuche insgesamt immer schwieriger wird, verschlechtert. Viele Kommunen beginnen deshalb damit, ihre dezentralen Wohnkonzepte einzudampfen und vermehrt ein so genanntes „Bauen für Flüchtlinge“ zu betreiben.</p>
<p>Studien belegen jedoch, dass die Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften gerade diese Personengruppe viel stärker stigmatisiert. Erst durch die Gemeinschaftsunterkunft sind sie viel leichter identifizierbar, werden sie als Gruppe deutlich sichtbar und damit abgrenzbar von der einheimischen Bevölkerung.</p>
<p>Unterkünfte, die nur für diesen Zweck neu errichtet werden, stoßen in allen untersuchten Fällen auf weit mehr Ablehnung als zum Beispiel die Belegung vorhandener Mietshäuser.</p>
<p>Deshalb kann man festhalten: Je deutlicher ein Gebäude nur für den Zweck der Unterbringung Geflüchteter hervortritt, desto größer sind die Vorbehalte. Die Untersuchungsergebnisse belegen klar, dass nicht nur die Asylsuchenden als Zuwanderer mit einem bestimmten Status, sondern auch die Unterbringungsformen einen Einfluss auf die Wahrnehmung durch die Bevölkerung haben.</p>
<p>Eine dezentrale Unterbringung wirkt nicht nur einer Stigmatisierung entgegen, sondern ist für den gesamten Integrationsprozess wesentlich sinnvoller.</p>
<p>In Herten gab es dennoch in der Vergangenheit durch eine gute Integrationspolitik und das große Engagement vieler ehrenamtlicher Menschen weniger Konflikte als in unseren Nachbarstädten. Dies gelang vor allem, weil immer das Konzept einer dezentralen Unterbringung Vorrang hatte. Es sorgte dafür, dass die Geflüchteten nach einer monatelangen Odyssee und ihrem langen Aufenthalt in den Landeseinrichtungen wirklich ankommen können und sich endlich wieder in einer eigenen Wohnung sicher und geborgen fühlen können. Und dieses Konzept stellte sich in all den Jahren sogar noch finanziell günstiger dar als Gemeinschaftsunterkünfte anderer Kommunen.</p>
<p>Aus finanziellen und integrationspolitischen Gründen lehnen wir deshalb den Bau dieser Gemeinschaftsunterkunft ab. Wenn es das Ziel der Verwaltung sein sollte, weiteren Wohnraum für Geflüchtete zu schaffen, dann plädieren wir dafür, vorhandene Mietshäuser instand zu setzen, um dort eine integrationsfördernde Betreuung zu ermöglichen. Das Zusammenleben mehrerer Familien in einem bereits bestehenden Haus ist weniger stigmatisierend und bietet eine gute Struktur, um ein soziales Netzwerk zu schaffen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340187</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 14:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus ungeeignet</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/standort-fuer-das-neue-feuerwehrgeraetehaus-ungeeignet/</link>
                <author>DIE LINKE im Rat der Stadt Herten</author>
                <description>Erst wird die Entscheidung für das dringend benötigte neue Feuerwehrgerätehaus jahrelang von SPD und CDU hinausgezögert und nun entscheiden sie sich für die schlechteste aller Lösungen und spielen Brandschutz gegen Klimaschutz aus. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Keine Frage: Die Feuerwehr in Scherlebeck benötigt seit Jahren ein neues Gerätehaus. Bereits 2017 wurden von der Verwaltung mehrere Standortalternativen erarbeitet. Das Ergebnis war: Nur der Standort gegenüber der Sportanlage Nord fiel als völlig ungeeignet durch. Nun - 5 Jahre später - staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: Genau dieser völlig ungeeignete Standort wird nun als alternativlos für den Neubau präsentiert. Das ist für DIE LINKE nicht nachvollziehbar. Neben den immer noch bestehenden Kritikpunkten wie einer zu schmalen Straße mit Einengung durch Bäume, dem Rückbau einer Freizeit- und Sportfläche, einer hohen Verkehrsbelastung durch Sport- und Freizeitaktivitäten sowie einer schwierigen Verkehrsführung für die Feuerwehr kommt nun noch der gerade aufgestellte Regionalplan Ruhr hinzu: Er macht deutlich, dass dieser Standort als regionaler Grünzug vor einer Inanspruchnahme zu schützen ist. Denn diese klimaökologischen Ausgleichsräume sind bereits heute von großer Wichtigkeit, um einer zunehmenden Hitzebelastung entgegenzuwirken. Warum also dieser Standort, wenn es doch gute Alternativen gibt? Brandschutz darf nicht gegen Klimaschutz ausgespielt werden!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 11:27:00 +0200</pubDate>
                <title>Warum DIE LINKE die neuen Pläne für das Herten-Forum ablehnt</title>
                <link>https://www.dielinke-herten.de/fraktion/aktuelles/detailansicht-nachrichten/news/warum-die-linke-die-neuen-plaene-fuer-das-herten-forum-ablehnt/</link>
                <author>DIE LINKE im Rat der Stadt Herten</author>
                <description>Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE in der Ratssitzung vom 01. September 2020: Wir treffen hier heute eine Entscheidung, die die Hertener Innenstadtentwicklung für die nächsten 10 bis 20 Jahre maßgeblich beeinflussen wird. Aber was erleben wir gerade bei der Behandlung dieser wichtigen Beschlussvorlage?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Investoren stellten die überarbeiteten Pläne <strong>lediglich </strong>im vorberatenden Fachausschuss für Stadtentwicklung öffentlich vor.<br> Der Bürgermeister saß in dieser Sitzung am Rand und schwieg, der Vorsitzende der SPD-Mehrheitsfraktion ist kein Mitglied im AStU und war demzufolge gar nicht dabei.</p>
<p>Diskussionen fanden nicht statt. Das gesamte Konzept des wichtigsten Infrastrukturprojekts der Hertener Innenstadt wurde nicht kritisch hinterfragt, sondern so geräuschlos wie möglich durchgewunken.<br> Das laute Schweigen sprach Bände. Statt Euphorie und Aufbruchstimmung – betretene Mienen.</p>
<p>Dabei gibt es so starke Veränderungen in den Unterlagen, die man einfach nicht unkommentiert lassen darf!</p>
<p>Zum einen wurde die Verkaufsfläche für den Einzelhandel noch einmal deutlich reduziert. Und zwar von ursprünglich einmal möglichen 13.620 qm auf zunächst 8.200 qm und nun noch einmal auf schmale 7.150 qm. Und auch die Anzahl der Shops von ursprünglich einmal 30 ist sehr deutlich reduziert worden. Auch die noch 2018 aufgeführte Sky-Bar - mit 388 qm ein gastronomisches Highlight - ist sang- und klanglos verschwunden.</p>
<p>Damit ist der Traum von einem Shopping-Center als Magnet für die Innenstadt endgültig geplatzt. Was nun noch präsentiert wird, ist bestenfalls ein Nahversorgungszentrum mit Lebensmitteln, Drogerie und Apotheke. Warum sollten sich Bürgerinnen und Bürger zum Einkaufen in die Innenstadt begeben, wenn sie ihre Einkäufe auch in anderen Stadtteilzentren erledigen können?</p>
<p>Dazu kommt ein hoch problematisches Verkehrskonzept, das schon beim Lesen der Vorlage große Bedenken hervorruft.<br> Der Verkehrsgutachter selbst spricht von sportlichen An- und Abfahrten für die Lieferfahrzeuge, die an der Feldstraße ein Gefälle bzw. eine Steigung von 14 % überwinden müssen.</p>
<p>Diese Rampe ist so steil, dass sie im Winter permanent beheizt werden muss, wenn Frost und Schneefall drohen. Sie ist nach seinen Angaben noch „im Rahmen des Zulässigen“, also so steil, wie es gerade noch genehmigungsfähig ist.</p>
<p>Der gesamte Bereich der An- und Abfahrt bei der Anlieferung von Waren ist so kompliziert und eng, dass zwei längere LKW nicht gleichzeitig von der Feldstraße in die Lieferzone des neuen Herten-Forums einfahren können. Der zweite LKW müsste die Wartezeit überbrücken und so lange um das Forum kreisen, bis die Anlieferungszone wieder frei ist.</p>
<p>Wir haben hier also nun genau den Stand erreicht, der vor wenigen Monaten noch vom Rat völlig ausgeschlossen wurde: <strong>Keine An- und Abfahrten über die ohnehin schon verkehrstechnisch belastete Feldstraße. </strong></p>
<p>Weitere Verkehrsprobleme können hier nur kurz angerissen werden:</p>
<p>Der von Anfang an völlig verfehlt geplante Kreisverkehr, der heute bereits ein Unfallschwerpunkt ist, wird noch weiter belastet.</p>
<p>Die in Höhe des ZOB viel zu schmal gebaute Kaiserstraße wird zu einem noch höheren Rückstau - Risiko durch die größere Verkehrsbelastung.</p>
<p>Die Gartenstraße mit dem Städtischen Gymnasium wird durch das neue Herten- Forum und die geplante Mobilstation für die S-Bahn-Haltestelle erheblich mehr befahren. Zudem steigt der Verkehrslärm im Bereich der Ein- und Ausfahrt an der Konrad-Adenauer-Straße, wodurch das Gymnasium lt. Gutachten ebenfalls besonders betroffen sein wird.</p>
<p>Und last but not least die ungeklärten Fragen zur Verkehrsführung anlässlich des Baus des S-Bahnhaltepunkts und der Brücken- und Straßensanierung an der Feldstraße.</p>
<p>Kurz zusammengefasst:<br> Wir sehen die Gefahr, dass mit einer Zu- und Abfahrt an der Feldstraße ein weiterer Unfallschwerpunkt geschaffen wird und der gefährliche Kreisverkehr ein noch engeres Nadelöhr wird.<br> Das Hertener Gymnasium wird durch steigenden Verkehrslärm und deutlich mehr Straßenverkehr ebenfalls schwer belastet.<br> Und der Attraktivitätsverlust des Herten-Forums durch die deutliche Reduzierung der Verkaufsfläche und der Anzahl der Geschäfte birgt die Gefahr, dass es schon in wenigen Jahren zu Geschäftsaufgaben kommt.</p>
<p>Wir haben bislang allen Plänen des Investors zum neuen Herten-Forum gern zugestimmt und gehofft, dass sie einen Aufwärtstrend für die gesamte Innenstadt einleiten.</p>
<p>Doch dem heutigen Konzept können wir leider nicht mehr zustimmen.</p>]]></content:encoded>
                
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