Antisemitismus

Der Antisemitismus beschreibt eine komplette und pauschale Ablehnung des Judentums und hatte seine Blütezeit in der Zeit des Nationalsozialismus, als dadurch brutale und flächendeckende Völkermorde begründet wurden.

Eine Ablehnung des Antisemitismus heißt nicht, dass Menschen jüdischen Glaubens oder die Politik Israels nicht kritisiert werden dürfen - auch die Partei DIE LINKE. beteiligt sich an einem kritischen Diskurs. Antisemitismus entsteht aber , wenn allen Juden bestimmte Merkmale zugeschrieben werden und dadurch die jüdische Gemeinschaft als Ganzes abgelehnt wird.

Aktuelle Meldungen zeigen, dass antisemitisches Gedankengut auch heute noch Hochkonjunktur hat. Auch wenn die Massenmedien im Moment kaum darüber berichten, gibt es regelmäßig Schändungen von jüdischen Friedhöfen, auch Synagogen sind immer wieder Zielscheibe für Gewalt.

Im aktuellen politischen Diskurs tuen sich vor allem Mitglieder der NPD durch unterschwelligen Antisemitismus oder sogar durch Leugnung des Holocaust hervor (z.B. Udo Voigt oder Marcel Wöll).