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Regelmäßig finden Mitgliederversammlungen statt, die unter der Rubrik "Termine" und in der Lokalpresse veröffentlicht werden.
Interessierte Bürger sind herzlich willkommen!

 
 
 

DIE LINKE. - Aktiv in Herten

Der Stadtverband Herten der Partei DIE LINKE. engagiert sich für die Hertener Bürger. Als drittgrößte Fraktion im Stadtrat setzen wir linke Politik in den Parlamenten und Ausschüssen durch, aber auch der Stadtverband DIE LINKE. Herten ist weiterhin aktiv.

An dieser Stelle möchten wir Sie über die Arbeit des Stadtverbandes in und für Herten informieren. Wir stehen in enger Kooperation mit den Mitgliedern der Fraktion, agieren aber selbstständig und organisieren selber zahlreiche Aktionen.



3. September 2010

Erfolgreicher Auftakt für das Hertener Friedensforum

Die erste Veranstaltung der Hertener LINKEN im Glashaus konnte sich sehen lassen. Mit Luc Jochimsen und Paul Schäfer konnten zum Auftakt gleich zwei „Schwergewichte“ als Referenten gewonnen werden.
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11. August 2010

Der Vorstand wird jünger

Der Vorstand des Stadtverbandes hat zwar keinen Jungbrunnen entdeckt, durch Nachwahlen hat sich der Altersschnitt allerdings deutlich nach unten verschoben.
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17. Juli 2010

Stadtverband im Gespräch mit Europaabgeordnetem

Der Politische Stammtisch im Juli fand nicht in einer Gaststätte statt, sondern im Büro an der Hermannstraße. Mit Jürgen Klute, Europaabgeordnetem der LINKEN mit Sitz in Herten, diskutierte man über wichtige Themen.
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24. Mai 2010

Anschuldigungen statt Inhalte

Am Pfingstsonntag trafen sich die LINKEN in NRW im Saalbau in Bottrop zu einem außerordentlichen Parteitag. Wie immer war auch der Stadtverband Herten bei diesem wichtigen Termin dabei.
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2. Mai 2010

Premiere geglückt: eigener Stand am 1. Mai

Die Hertener LINKEN waren mit eigenem Infostand am ersten Mai am Otto-Wels-Platz dabei. Anders als bei anderen Parteien wurde das Verbot von politischen Ständen bei der DGB-Kundgebung respektiert.
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27. April 2010

Zu Gast bei Oskar

400 ZuschauerInnen begeisterte Oskar Lafontaine mit seiner 40-minütigen Rede gestern auf dem Friedensplatz in Oberhausen. Der Stadtverband Herten war dabei.
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4. April 2010

Frohe Ostern

Der österlichen Tradition folgend führte DIE LINKE auch zu Ostern einen Infostand in der Hertener Innenstadt durch und verteilte 300 Ostereier an die vorbeikommenden Passanten.
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21. März 2010

DIE LINKE kämpft gegen die Verarmung der Kommunen

Der DGB lud ein zu einer Demonstration gegen das "Kaputtsparen" der Kommunen und organisierte eine "Sternfahrt" nach Recklinghausen.
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20. März 2010

"Griechische" Eröffnung des Europabüros

Jürgen Klute eröffnete sein Europabüro in Herten mit einem "griechischen Abend". Dieser ist der Auftakt einer Reihe von alternativen kulturellen Veranstaltungen im Rahmen der "Kulturhauptstadt 2010".
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9. August 2010

Der Vorstand wird jünger

Der Vorstand des Stadtverbandes hat zwar keinen Jungbrunnen entdeckt, durch Nachwahlen hat sich der Altersschnitt allerdings deutlich nach unten verschoben.

Die Nachwahlen waren nötig, weil der Schatzmeister Holger Nelain aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegte. Die stellvertretende Vorsitzende Martina Ruhardt hatte schon bei ihrer Wahl bekannt gegeben, dass sie dieses Amt aufgrund ihrer Tätigkeiten in den Fraktionen der Stadt und des Kreises nur übergangsweise belegen wolle. So nutzte der Stadtverband die Gelegenheit auch diese Position neu zu besetzen. Außerdem sind die Wahlperioden der Kreisvorstandsmitglieder und der Kreisdeligierten abgelaufen, so dass auch hier Neuwahlen anstanden.

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Merle Lindemann gewählt. Erst zwei Wochen zuvor zog die gebürtige Hertenerin aus Herne zurück in ihre Heimatstadt. Durch ihre Teilnahme an verschiedene Aktivitäten bei Demonstrationen, Veranstaltungen und Infoständen in Herten war sie den Genossinnen und Genossen aber schon vorher gut bekannt. Die Versammlung honorierte dies mit einem eindeutigen Votum: Merle bekam 18 Stimmen bei ebenso vielen Wahlberechtigten. "Herten war immer meine Heimat, es ist schön mit einem solchen Ergebnis begrüßt zu werden" bekannte die 24-jährige Studentin der Theaterwissenschaft.

Bereits kommissarisch kümmerte sich Markus Ziegel seit zwei Monaten um die Finanzen des Stadtverbandes. Zwar besitzt der Stadtverband noch kein eigenes Konto, aber aus diesem Grund ist es besonders wichtig die Finanzen in Ordnung zu halten ... denn der Kreiskassierer versteht keinen Spaß und benötigt einwandfreie Abrechungen aus den Stadtverbänden, um seinen Job zu erfüllen. Markus Ziegel betreut seit einigen Monaten zusammen mit Geschäftsführer Fabian Lindemann die Homepage der Hertener LINKEN. Als Wahlkreiskandidat für die Landtagswahl erreichte er überaus gute Ergebnisse. Er erreichte insgesamt 11 Stimmen bei einem Mitbewerber.

Als Mitglieder des Kreisvorstandes wurden Daniela Prinz und Karlheinz Kapteina nominiert. Diese müssen noch durch eine Wahl im Kreis bestätigt werden, wodurch sie noch nicht offiziell im Amt sind. Die neuen weiblichen Kreisdeligierten sind: Gabriele Scharenberg, Merle Lindemann, Martina Ruhardt, Monika Kapteina, Kerstin Klann, Daniela Prinz.

Auf der offenen Liste setzten sich Karlheinz Kapteina, Thomas Prinz, Stefan Springer, Morris George, Markus Ziegel und Fabian Lindemann durch. Ersatzdeligierte sind Jürgen Ruhardt und Friedel Hase.


17. Juli 2010

Stadtverband im Gespräch mit Europaabgeordnetem

Der Politische Stammtisch im Juli fand nicht wie üblich in einer Gaststätte statt, sondern im Büro an der Hermannstraße. Mit Jürgen Klute, Europaabgeordneter der LINKEN mit Sitz in Herten, wollte man über wichtige Themen diskutieren.

Trotz nachmittäglichen Temperaturen von deutlich über 30 Grad fand sich nicht nicht nur eine Delegation des Stadtverbandes Herten im Sitzungssaal ein, sondern auch Jürgen Klute mit seinem Mitarbeiter. Für DIE LINKE im Kreis Recklinghausen beteiligte sich auch Ingo Boxhammer an der Diskussion.

In entspannter Atmosphäre entwickelte sich ein Gespräch, welches hoffen lässt, dass der Europaabgeordete Klute und der Stadtverband Herten in Zukunft noch weit enger zusammen arbeiten werden als bisher.

In näherer Zukunft sind einige gemeinsame Aktionen geplant. Neben der Fortsetzung der Reihe "Alternative Kultur" im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres wurde auch eine gemeinsame Bildungsreise nach Brüssel geplant. Nicht zuletzt sicherte Jürgen Klute auch Unterstützung für das geplante Friedensforum zu. Dieses soll im September unter dem Titel "Europäisches Friedensforum Herten" stattfinden.

23. Mai 2010

Anschuldigungen statt Inhalte

Am Pfingstsonntag trafen sich die LINKEN in NRW im Saalbau in Bottrop zu einem außerordentlichen Parteitag. Wie immer war auch der Stadtverband Herten bei diesem wichtigen Termin dabei.

Eigentlich wollte man über die inhaltlichen Aspekte einer Regierungsbeteiligung in NRW diskutieren. Nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche am Donnerstag war jedoch die Oppositionsrolle der LINKEN vorherrschendes Thema.

Zunächst wurde das Rederecht ausgeweitet und einstimmig allen Mitgliedern der NRW-LINKEN gewährt. Nach diversen Grußworten und Einführungen bildete die Aussprache den Hauptteil des Parteitages. Hier wurde deutlich, dass die deutliche Mehrheit der Mitglieder den Kurs befürworten, lieber in die Opposition zu gehen, als gegen das eigene Wahlprogramm zu verstoßen und eigene Ideale zu verraten.

Informiert wurde auch über die wahren Begebenheiten bei den Sondierungsgesprächen:
- DIE LINKE distanzierte sich von der DDR! Allein die angebliche Notwendigkeit, in NRW über dieses Thema zu diskutieren, zeigt, dass die Gespräche von Sozialdemokraten und Grünen von Anfang an als Farce angelegt waren. Es war klar, dass keinerlei Erklärungen unsererseits die potenziellen Koalitionspartner zufrieden gestellt hätten. Hier scheiterten die Verhandlungen nicht an uns, sondern daran, dass Rot und Grün dieses Thema schon vorher als Alibi für die angebliche Regierungsunfähigkeit der LINKEN forcieren wollten.
- Ein weiterer "Test" war die Forderung, einem massiven Abbau bei der öffentlichen Beschäftigung zuzustimmen. Leider scheinen die Wahlprogramme anderer Parteien nach Schließung der Wahllokale keine Bedeutung mehr zu haben - DIE LINKE steht weiterhin für die Inhalte, welche zusammen beschlossen wurden. Kompromisse sind ein Thema, die Forderung genau das Gegenteil davon zu tun, wofür die Menschen uns gewählt haben ist etwas ganz Anderes! Einen solchen Verrat an den Wählerinnen und Wählern wird es mit uns nicht geben.
- Die anderen Parteien hatten schon Probleme damit zu verstehen, warum wir unsere Mitglieder befragen müssen, ob und wie Sondierungsgespräche der Landtagsfraktion stattfinden sollen. Die Einstellung zu der Basis der Parteien wurde deutlich, als gefordert wurde, dass die Abgeordneten der LINKEN sicher stellen sollten, dass die Stadt- und Kreisverbände sowie parteinahe außerparlamentarische Kräfte nicht gegen Entscheidungen einer möglichen rot-rot-grünen Regierung protestieren können. Hierzu hat die Landesfraktion in NRW weder die Macht noch die Entscheidungsgewalt noch den Willen!

Offenbar durfte es bei den Sondierungsgesprächen nicht um Inhalte gehen. Offenbar möchte die NRW-SPD keine wirklichen Veränderungen. Offenbar sieht die Sozialdemokratie sich besser in einer großen Koalition aufgehoben oder in einer rot-gelb-grünen Regierung. Offenbar wären auch Neuwahlen durchaus im Interesse der Sozialdemokraten. Offenbar benutzt die SPD dieses Mittel immer dann, wenn sie sonst durch den Wählerwillen gezwungen wäre, ihr Wahlprogramm umzusetzen!


2. Mai 2010

Premiere geglückt: eigener Stand am 1. Mai

Die Hertener LINKEN waren mit eigenem Infostand am ersten Mai am Otto-Wels-Platz dabei. Anders als bei anderen Parteien wurde das Verbot von politischen Ständen bei der DGB-Kundgebung respektiert.

Viele Hertener Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine bunte und vielfältige Maiveranstaltung in ihrer Stadt. Leider war die "große" Kundgebung zum 1. Mai wieder einmal eine nahezu gleiche Kopie aus dem Vorjahr. Auch die Resonanz war sehr gering. DIE LINKE. Herten hätte gerne ihren Teil zu einer attraktiveren Kundgebung beigetragen, jedoch lässt der DGB in Herten traditionell keine politischen Stände zu.

Dies wurde bereits im Vorfeld von den LINKEN kritisiert. Durch eine Markierung dieser "politischen Bannmeile" auf dem Boden zeigten diese ihren Protest gegen eine Aussperrung von nicht gewerkschaftlich organisierten Parteien und Verbänden. Auf dem Weg zum Rathaus musste der Protestzug diese Linie überqueren.

Wie in der Lokalpresse angekündigt, veranstaltete DIE LINKE folgerichtig einen eigenen Stand etwas abseits der Gewerkschaftskundgebung. An den "Schweinen" auf dem Otto-Wels-Platz gab es gratis Kaffee und Kuchen und ein kulturelles Programm mit Live-Musik, Kabarett und Arbeiter- sowie Protestsongs als Untermalung. Trotz der Nähe der Veranstaltungen gab es keine gegenseitigen Störungen.

Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden, als am frühen Nachmittag mit dem Abbau begonnen wurde. Für Unmut sorgte nur der Vorwurf des DGB-Regionsvorsitzenden Dr. Hülsdünker, DIE LINKE wolle nur Wahlkampf machen und sei im nächsten Jahr bestimmt nicht mehr dabei.
Wie vorher im Stadtverband beschlossen, wurde der Maifeiertag nicht für den Wahlkampf missbraucht. Auf Anfrage wurden zwar die NRW-Wahlprogramme herausgegeben, aber darüber hinaus konzentrierte man sich darauf, ein alternatives Programm anzubieten, welches den Arbeitskampf zum Thema machte und bei dem Jeder und Jede willkommen war.

Wir wollen auch weiterhin eine Maiveranstaltung in Herten. Eine gemeinsame, bunte und kämpferische Maiveranstaltung! Es würde uns freuen, wenn wir dieses Ziel im nächsten Jahr auch zusammen mit dem DGB angehen könnten ... denn DIE LINKE wird auf jeden Fall wieder dabei sein.

27. April 2010

Zu Gast bei Oskar

400 ZuschauerInnen begeisterte Oskar Lafontaine mit seiner 40-minütigen Rede gestern auf dem Friedensplatz in Oberhausen. Mit ihm auf der Bühne standen Wolfgang Zimmermann, Landessprecher der LINKEN NRW und Kandidat für den Landtag NRW, sowie Zeynep Bicici und Sascha Wagner, DirektkandiatInnen der LINKEN für die Wahkreise Oberhausen I und Oberhausen-Sterkrade, Dinslaken.

Die Gelegenheit Oskar live zu erleben und den Oberhausener Stadtverband zu unterstützen ließ sich der Stadtverband Herten selbstverständlich nicht entgehen.

4. April 2010

Frohe Ostern

Der österlichen Traditionen folgend führte DIE LINKE auch zu Ostern einen Infostand in der Hertener Innenstadt durch und verteilte 300 Ostereier an die vorbeikommenden Passanten.

Markus Ziegel als Landtagskandidat für den Wahlkreis 70 (Herten und Marl) nutzte diese Zeit, um sich mit den Menschen über deren politische Ansichten und über deren Probleme und Wünsche zu unterhalten. Nach der gelungenen Osteraktion zog das Team Bilanz und freut sich über die breite Unterstützung in der Bevölkerung.

Markus Ziegel stimmt der einstimmigen Meinung der Stadtverbandsmitglieder zu:

"DIE LINKE ist in Herten angekommen! Die Resonanz aus der Bevölkerung gibt uns recht."

21. März 2010

DIE LINKE kämpft gegen die Verarmung der Kommunen

Der DGB lud ein zu einer Demonstration gegen das "Kaputtsparen" der Kommunen und organisierte eine "Sternfahrt" nach Recklinghausen.

DIE LINKE steht an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und hat die DGB-Veranstaltung selbstverständlich mit Wohlwollen begleitet.

Der Protest wurde in Herten durch eine Kundgebung vor dem Rathaus begonnen. Hier mahnten sowohl Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, als auch der Bürgermeister und Vertreter der christlichen Kirchen, dass die Kommunen entschuldet werden müssten und Bund und Land hier in der Verantwortung seien.

Mit Unverständnis reagierten die anwesenden Mitglieder der LINKEN darauf, dass Frau Margret Gottschlich (Landtagskandidation der SPD) ebenfalls einen Redebeitrag bekam, obwohl sie nicht auf der offiziellen Rednerliste stand.

Egal, zunächst machte man sich auf den Weg in die Kreishauptstadt, wo auf dem Altstadtmarkt zahlreiche DGB-Abordnungen zusammen fanden. DIE LINKE war hier ebenfalls vor Ort. Mit Plakaten wurde auf unsere Forderungen hingewiesen, an einem Infostand gab es nicht nur Luftballons, sondern auch Informationen über das Parteiprogramm.

Das Programm auf der Bühne aber ließ erneut große Unsicherheit über die politische Neutralität des DGB aufkommen, was keineswegs am musikalischen Begleitprogramm lag. Neben Vertretern der Gewerkschaft und der Kirchen durften sprechen: Cay Süberkrüb (SPD) und Frank Baranowski (ebenfalls SPD).

"Es bedrückt mich, auf einer Gewerkschaftsveranstaltung so eine parteipolitisch einseitige Kost präsentiert zu bekommen. Als Linker ist es ein unschönes Gefühl, wenn Sozialdemokraten mir von der Bühne aus Forderungen vorlesen, die seit Jahren in allen Wahlprogrammen der LINKEN zu finden sind", findet Fabian Lindemann, Geschäftsführer der LINKEN in Herten klare Worte.

Der Landtagskandidat der LINKEN, Markus Ziegel, ergänzt: "Warum wird Frau Gottschlich von der SPD vor der Landtagswahl eine solche Bühne geboten? Obwohl meine Partei schon immer das Problem der Überschuldung der Kommunen ins Gespräch gebracht hat, wurde ich vom DGB nicht angesprochen. Ich setze darauf, dass die Gewerkschaften ihre Neutralität wieder finden, denn dieses Thema ist zu wichtig, als dass man es zu einer bloßen Wahlkampfverantsaltung der Sozialdemokraten degradieren darf. Besonders die organisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen frei eintscheiden können, wem sie ihr Vertrauen schenken."

20. März 2010

"Griechische" Eröffnung des Europabüros

Jürgen Klute eröffnete sein Europabüro in Herten mit einem "griechischen Abend". Dieser ist der Auftakt einer Reihe von alternativen kulturellen Veranstaltungen im Rahmen der "Kulturhauptstadt 2010".

Nicht alle Tage hat man ein Mitglied des Europaparlaments in Herten zu Gast. Jürgen Klute jedoch ist nicht nur auf der Durchreise: als Europaabgeordneter hat er am Freitag, 19.3.2010, sein Büro an der Hermannstraße in Herten auch offiziell bezogen.

Das er nicht nur Herten, sondern auch der Region verbunden ist, machte Jürgen Klute schon in seiner Begrüßung deutlich. Das Diskurskonzert "Ta Lyrika" solle der Auftakt sein für weitere Veranstaltungen alternativer linker Kunst, die im Jahr der "Kulturhauptstadt" noch zu wenig Aufmerksamkeit bekomme.

Anschließend brachten Mischi Steinbrück und Laila Genc Lieder aus dem Zyklus "Ta Lyrika" des berühmten Mikis Theodorakis dar, welcher den griechischen Bürgerkrieg (1944-1950) zum Thema hat. Als Überlebender und aktiver Kämpfer beleuchtet Theodorakis den Krieg aus verschiedensten Perspektiven.

Sowohl für die emotionale Moderation und den ergreifenden Gesang Mischi Steinbrücks, als auch für die beeindruckende Begleitung der europaweit bekannten Jazzpianistin Laila Genc spendeten die gut 30 Gäste begeisterten Applaus.

Auch die Gespräche beim geselligen Beisammensein nach dem Konzert machten eines klar: "Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen!"