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DIE LINKE. Stadtverband Herten: Aktuelles

17. Mai 2016 Bern Riexinger, DIE LINKE

Rentenniveau: Arbeitgeberforderungen weltfremd und abenteuerlich

Der Arbeitgeberverband warnt die Bundesregierung davor, die weitere Absenkung des Rentenniveaus zurückzunehmen. Es ist an der Zeit, die verwöhnten Arbeitgeber mit der Realität zu konfrontieren, sagt Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei DIE LINKE.

Die Forderungen nach einer weiteren Absenkung des Rentenniveaus sind abenteuerlich und weltfremd. Statt das Rentenniveau weiter abzusenken sollten Betriebsrenten für Manager gedeckelt werden.

Es ist ein Skandal, dass Mr. "ich bin mir keiner Schuld bewusst" Winterkorn für seine neunjährige Tätigkeit bei VW eine Betriebsrente von 28 Millionen Euro kassiert, während eine Kassiererin, die 40 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, ihre letzten Lebensjahre in bitterer Armut verbringen muss. Wenn die schwarz-rote Bundesregierung das Rentenniveau nicht signifikant anhebt wird ab 2030 jeder zweite Bundesbürger eine gesetzliche Rente auf dem Niveau der Sozialhilfe erhalten.

Die Bundesregierung muss das Rentenchaos schnellstens in den Griff kriegen. Statt darüber zu diskutieren, Menschen künftig bis zum Tod malochen zu lassen muss die SPD ihre Fehler der Vergangenheit beheben:

das gesetzliche Rentenniveau muss umgehend angehoben werden, von derzeit mageren 48 Prozent auf mindestens 53 Prozent. Finanziell ist das kein Problem. Die Rücklagen der Rentenversicherung sind stabil. Der Riester-Schwindel muss beendet werden. Stabil finanziert und gerecht ist eine solidarische Rentenversicherung, in die auch gutverdienende Selbständige, Beamte und Politiker einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenzen müssen aufgehoben werden.