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Treffpunkt:
Mitgliederversammlungen finden jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat statt.
Auf diese Veranstaltungen wird hier sowie in der Lokalpresse hingewiesen.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich! Interessierte Bürger sind herzlich willkommen!
Am Samstag, 4.2.12 veranstaltet DIE LINKE einen Infostand vor der Rosa-Parks-Schule nach dem Motto "Kein Werben für's Sterben". Hier die Pressemitteilung zu diesem Thema:
Bundeswehr raus aus den Schulen
Kein Werben fürs Sterben!
Am Samstag, 4. Februar 2012, veranstaltet die Rosa-Parks-Schule ihre 12. Zukunftswerkstatt. Wer diese Veranstaltung schon einmal besuchen durfte, weiß, welche große Mühe sich Lehrer und Schulleitung geben, eine solche qualifizierte Entscheidungshilfe zur Berufsauswahl machen. DIE LINKE. Herten befürwortet dieses Projekt und wünscht Allen gutes Gelingen.
Was wir aber nicht kommentarlos hinnehmen können, ist der Stand Nummer 32: „Wehrdienstberatung Recklinghausen“, also eine Teilnahme der Bundeswehr im Rahmen einer Präsentation anderer Arbeitgeber in einem schulischen Umfeld. Auch kritisiert DIE LINKE. Herten die Kooperation der Rosa-Parks-Schule mit der Wehrdienstberatung als „außerschulischem Kooperationspartner“.
Nach der Aussetzung des Wehrdienstes setzt die Bundeswehr verstärkt auf Werbung an Schulen – besonders in strukturschwachen Regionen wie unserem Ruhrgebiet. Hierbei bietet die Bundeswehr einseitige Werbeveranstaltungen von Jungoffizieren und fingierte Planspiele an, die nicht nur eine angebliche Notwendigkeit militärischer Aktionen zeigen, sondern darüber hinaus unterschwellig an ein Pflichtbewusstsein appellieren, um militärische Gewalttaten als moralische Pflicht darzustellen.
Wehrdienstberater nennen sich mittlerweile auch „Karriereberater“ und stehen wie selbstverständlich neben anderen Arbeitgebern bei Messen oder Zukunftswerkstätten. Was verschwiegen wird, sind die innerpolitischen Verpflichtungen und Aufgaben der NATO an die Bundeswehr. Hier geht es nicht darum, sein Land gegen Angriffe zu verteidigen, sowohl Bundeswehr als auch NATO verpflichten sich zu kriegerischen Einsätzen zur Sicherung von Ressourcen.
Es sei jedem Arbeitgeber frei gestellt, sich so positiv wie möglich darzustellen. Wenn ein Arbeitgeber allerdings von seinen Angestellten verlangt, zu töten und gegebenenfalls zu sterben, darf er nach Meinung der LINKEN nicht bei Veranstaltungen von Schulen auftreten dürfen.