Haushaltsreden der Fraktion

Haushaltsrede 2010

 

Rats- und Bürgerinformationssystem

Im Ratsinformationssystem finden Sie alle Informationen zu den einzelnen Gremien der Stadt Herten.

Sie haben hier die Möglichkeit nach Vorlagen, Sitzungen, Niederschriften und Beschlüssen zu recherchieren. Des Weiteren können Sie sich über die Kalenderfunktion einen Überblick über die kommenden Termine verschaffen.

Ratsinformationssystem

 

Wir sind für Sie da!

Postalisch:
DIE LINKE. Fraktion
im Rat der Stadt Herten
Kurt-Schumacher-Str. 2, 45699 Herten

Telefonisch:
0177 - 3563844 (Thomas Prinz)
02366 - 303 540 (Fraktionsbüro)
0171 - 8333114 (Karlheinz Kaptaina - Fraktionsgeschäftsführer)

E-Mail:
ratsfraktion@dielinke-herten.de

Treffpunkt:
Regelmäßig finden Bürgersprechstunden statt, die unter der Rubrik "Termine" und in der Lokalpresse veröffentlicht werden.

Bürgersprechstunde dienstags:
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Fraktionsbüro im Rathaus Herten
Zimmer 161
Kurt-Schumacher-Str. 2, 45699 Herten

Bürgersprechstunde donnerstags:
16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Fraktionsbüro im Rathaus Herten
Zimmer 161
Kurt-Schumacher-Str. 2, 45699 Herten

 
 
 
7. Juni 2010

1. öffentliche Sitzung in der Innenstadt ein voller Erfolg!

Die Fraktion und der Stadtverband der LINKEN in Herten machte in der Hertener Innenstadt einen weiteren Schritt in Richtung Transparenz und Bürgerbeteiligung.
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2. Mai 2010

Transparente Politik: Sitzungen in der Innenstadt

Transparente Politik: alle Parteien schreiben sich diesen Slogan auf die Fahne. Mit Sitzungen der Fraktion und des Stadtverbandes in der Innenstadt macht DIE LINKE in Herten einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerbeteiligung.
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26. April 2010

Gemeinsam gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Vertreter des Stadtverbandes Herten und der Fraktion fuhren gestern zu einer Veranstaltung zum Thema "Niedriglöhne und Leiharbeit bekämpfen – Mindestlohn einführen" im Volkshaus Röhlinghausen ...
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8. April 2010

DIE LINKE beteiligt sich nicht am Vorgartenwettbewerb 2010

Die Linksfraktion im Rat der Stadt Herten will in diesem Jahr nicht in der Jury für den Vorgartenwettbewerb mitwirken. Sie betrachtet den Wettbewerb als Geldverschwendung angesichts der prekären Haushaltslage.
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22. Februar 2010

DIE LINKE kritisiert die massive finanzielle Bevorteilung von Schützenvereinen durch die Stadt

Vor einigen Wochen wurde der Antrag der LINKEN zum Verbot zur Lagerung von Schusswaffen im Haupt- und Finanzausschuss abgelehnt. In einer Anfrage sollte deshalb nun geklärt werden, wie das Mietverhältnis genau vertraglich ausgestaltet sei und ...
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4. Februar 2010

LINKE spenden Sitzungsgelder für Haiti Opfer

DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Herten hat in ihrer Fraktionssitzung beschlossen, ihre Sitzungsgelder in Höhe von rund 300 Euro für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti zu spenden. Am 03.02.2010 wurde nun die Spende an die Verantwortlichen der Initiative "Herten hilft Haiti" übergeben.
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4. Februar 2010

LINKE empört über SPD Antrag auf Auflösung zweier Ratsausschüsse

Auf Antrag der Hertener SPD Fraktion sollen bereits in der nächsten Ratssitzung am 16. Februar zwei Ausschüsse, die in der Novembersitzung  erst gewählt worden sind, nach dem Wechsel des Ratsherrn Morris George zur Linksfraktion wieder aufgelöst und erneut gewählt werden (Siehe Anlage).
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3. Februar 2010

Die UBP bleibt der politische Gegner!

"Arbeitspflicht für alle!" - Der Vorschlag des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zur Einführung einer generellen Arbeitsverpflichtung für Arbeitslose ist von der Unabhängigen Bürgerpartei (UBP) aufgegriffen worden...
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31. Januar 2010

Fraktion macht sich fit für Haushaltsdebatten

Daniel Kleibömer - Mitarbeiter des Europaabgeordneten Jürgen Klute - informierte über das Thema "Neues kommunales Finanzmanagement". Die Sitzungsgelder wurden für die Opfer in Haiti gespendet.
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14. Januar 2010

Kommentar zur Ratssitzung am 16.12.09

Es war zwar die letzte Sitzung im Jahr 2009, doch hatten die Mitglieder des Hertener Stadtrates gut eine Woche vor Weihnachten noch einmal alle Hände voll zu tun.
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12. Dezember 2009

Ortstermin Ludgerusstraße

Nach der vorläufigen Ablehnung des Antrages der LINKEN zum Verbot von Waffen an Schulen im Haupt- und Finanzausschuss machten sich die Fraktionsmitgleder ein Bild von der Situation.
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10. Dezember 2009

SPD & CDU sind weiterhin für Waffen an Schulen

Bürgermeister Paetzel argumentiert: "Die Schüler wissen doch gar nicht, was da an ihrer Schule stattfindet" - trotz großen Hinweisschildern zum Schießstand der Ludgerusschule!
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4. Dezember 2009

SPD Ratsmitglied Morris George wechselt zu den LINKEN

SPD Ratsmitglied Morris George wechselt mit sofortiger Wirkung von der SPD-Fraktion zur Fraktion DIE LINKE. Damit ist DIE LINKE. Herten wieder drittstärkste Kraft im Hertener Rat.
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21. November 2009

Gründungstreffen der Gesamtfraktion DIE LINKE am 18.11.2009

Auf dem Gründungstreffen wurden die Sitzungstermine bereits für das gesamte Jahr 2010 bekanntgegeben, so dass schon jetzt  für reichlich Arbeit gesorgt ist.
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12. November 2009

SPD und CDU stimmen gegen mehr Bürgerbeteiligung!

Die beiden großen Fraktionen im Rat haben in der gestrigen Sitzung gegen einen Antrag der LINKEN für mehr Bürgerbeteiligung gestimmt.
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29. Oktober 2009

Erfolgreiche erste Ratssitzung der LINKEN

Es sah bereits wie der ganz große Politik-Zirkus aus, als Martina Ruhardt und Thomas Prinz vom Kamerateam des WDR begleitet in das Hertener Rathaus einzogen.
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27. Oktober 2009

Erster linker Fraktionsvorstand konstituiert

Die Partei DIE LINKE. hat ihren ersten Fraktionsvorstand für die zukünftige Ratsarbeit konstituiert. Demnach ist Thomas Prinz einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden.
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16. Juni 2010

"Sonne+": Die LINKE stellt sich an die Seite der Anwohner

Die Hertener Stadtverwaltung hält trotz der aktuell eingereichten Normenkontrollklage beim OVG Münster durch die Anwohner des Baugebietes "Sonne+" an ihrem Vorhaben fest, das umstrittene Projekt umzusetzen.

DIE LINKE hat rechtzeitig vor dem Kommunalwahlkampf 2009 in einem Flugblatt darauf hingewiesen, dass man die berechtigten Interessen der Anwohner ernst nehmen und diese frühzeitig und umfassend in die Planung mit einbeziehen müsse.

Dieses ist aus Sicht der Hertener Linken nicht ausreichend und weitsichtig genug geschehen, so dass jetzt die eingereichte Klage beim OVG Münster nur logisch ist.

Die LINKE bleibt ihrer Position des rechtzeitigen Einbeziehens der Bürgerinnen und Bürger für solche und ähnliche Projekte.

Der Klageweg hätte aus Sicht der LINKEN vermieden werden können, wenn die Stadtverwaltung die hochgepriesene Bürgerbeteiligung auch in die Tat umgesetzt hätte.

Trotz des offenen Ausgang dieses Gerichtsverfahrens hält die Stadtverwaltung unbeirrt an der Umsetzung des umstrittenen Projektes fest.

Dieses Vorgehen verurteilt DIE LINKE auf schärfste!

7. Juni 2010

Transparente Politik: 1. öffentliche Sitzung in der Innenstadt ein voller Erfolg!

Alle Parteien reden über Bürgerbeteiligung und transparente Politik: DIE LINKE ist die erste Partei, die dieses auch umsetzt! Mit Sitzungen der Fraktion und des Stadtverbandes in der Innenstadt machte DIE LINKE in Herten einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Bürgerbeteiligung und setzte ihr in der Kommunalwahl gegebenes Versprechen in die Tat um.

Nach den Kommunalwahlen in Herten hat die Fraktion der LINKEN gefordert, bei jeder Ratssitzung den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen und so aktiv in die Kommunalpolitk einzugreifen. Dies wurde von den übrigen Fraktionen im Rat abgelehnt. Somit nahmen sie den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, aktiver am politischen Geschehen in unserer Stadt teilzunehmen.
DIE LINKE ist der festen Überzeugung, dass alle Menschen in Herten die Möglichkeit haben sollten, sich über demokratische Entscheidungsprozesse zu informieren und sich stärker einbringen zu dürfen. Demokratie besteht nach Ansicht der LINKEN nicht nur aus dem Ankreuzen von Wahlscheinen alle fünf Jahre!

Bei den LINKEN sind grundsätzlich alle Sitzungen des Stadtverbandes und der Fraktion öffentlich. Für dieses Jahr sind weitere öffentliche Sitzungen geplant, die in der Hertener Fußgängerzone stattfinden werden.

Wir würden uns freuen, wenn auch weiterhin neben den Mitgliedern der LINKEN interessierte Hertener Bürgerinnen und Bürger teilnehmen würden.

1. Juni 2010

LINKS WIRKT - Erste Erfolge in Sachen Schießstände an Schulen

Der Einsatz der LINKEN in Herten hat erste Erfolge gezeigt. In einer stillen Aktion demontierten die für den Schießstand an der Ludgerusschule Verantwortlichen das umstrittene Schild "Schießstand" auf dem Schulgelände ab.

Trotz einer vorhergegangenen Besichtigung durch die Rats- und Fraktionsmitglieder aller Parteien wurde im Rat der Stadt Herten, mit großer Mehrheit der SPD und CDU Fraktion, der Verbleib der Sportschützen in dem Schulgebäude beschlossen.

Dieses ist für die LINKE nicht nur aus moralischen und pädagogischen Gesichtspunkten zu verurteilen, denn für uns gilt nach wie vor der Grundsatz:

KEINE WAFFEN AN UNSEREN SCHULEN!

Linkes Bild vorher; Rechtes Bild nachher
2. Mai 2010

Transparente Politik: Sitzungen in der Innenstadt

Transparente Politik: alle Parteien schreiben sich diesen Slogan auf die Fahne. Mit Sitzungen der Fraktion und des Stadtverbandes in der Innenstadt macht DIE LINKE in Herten einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerbeteiligung.

Nach den Kommunalwahlen in Herten hat die Fraktion der LINKEN gefordert, bei jeder Ratssitzung den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen und so aktiv in die Kommunalpolitk einzugreifen. Ohne Begründung oder Diskussion wurde dies im Rat abgelehnt.
Auch der Stadtverband fordert mehr Direktdemokratie, mehr Teilhabe für jede Hertenerin und für jeden Hertener. Alle Menschen in Herten müssen die Möglichkeit haben, sich über den demokratischen Entscheidungsprozess zu informieren und hier mitreden können. Demokratie besteht nicht nur aus dem Ankreuzen von Wahlscheinen alle fünf Jahre!

Bei den LINKEN ist grundsätzlich jede Sitzung des Stadtverbandes und der Fraktion öffentlich. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter: um noch mehr Transparenz zu gewährleisten, werden wir einige Sitzungen in der Innenstadt vor unserem Büro an der Hermannstraße 19 veranstalten.Sowohl die Fraktion, als auch der Stadtverband erachten es als wichtig, Politik für alle Menschen offen zu gestalten. Als ersten gemeinsamen Termin hat man sich auf den 7. Juni verständigt:

Montag, 7. Juni 2010
Öffentliche Frationssitzung
16-18 Uhr
Hermannstraße, Höhe LINKE-Büro (Nummer 19)

Montag, 7. Juni 2010
Öffentliche Stadtverbandssitzung
18.20 Uhr
Hermannstraße, Höhe LINKE-Büro (Nummer 19)

26. April 2010

Gemeinsam gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Auch im »Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung« werden in NRW Industriearbeitsplätzen (weiter) abgebaut und Existenzen zerstört. Gegensteuern – aber wie? Welche Konzepte hat DIE LINKE?

Vertreter des Stadtverbandes Herten und der Fraktion fuhren am 25.04.2010 zu der Veranstaltung im Volkshaus Röhlinghausen in Wanne-Eickel, um unsere Landtagskandidatin Bärbel Beuermann zu unterstützen.

Weitere namhafte Vertreter der Linken wie Andrej Hunko(Mitglied des Bundestages und der parlamentarischen Versammlung des Europarates), Ulla Jelpke (innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion) und Jürgen Klute (Abgeordneter der Linken im Europäischen Parlament und Mitglied des Parteivorstandes) hielten ebenfalls Referate und sorgten für eine informative und abwechslungsreiche Veranstaltung.

 

8. April 2010

DIE LINKE beteiligt sich nicht am Vorgartenwettbewerb 2010

Die Linksfraktion im Rat der Stadt Herten hat sich einstimmig gegen eine personelle Beteiligung zum diesjährigen Vorgartenwettbewerb ausgesprochen.

Hierbei soll eine Jury gebildet werden, bestehend aus Vertretern von Politik (Mitglieder im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt) und Verwaltung, um die drei schönsten Hertener Vorgärten zu ermitteln, die anschließend, wie bereits in 2009, mit einem Geldpreis versehen werden sollen.

Der Hertener Vorgartenwettbewerb entstand in den 70'er Jahren und ist 1994 eingestellt worden.

"In Anbetracht der gegenwärtigen Haushaltssituation halten wir es für nicht zeitgemäß, solch einen Wettbewerb mit Preisgeldern finanziell zu unterstützen. Im Übrigen wünschen wir uns für die Zukunft, dass in Herten Wettbewerbe durchgeführt werden, bei denen alle Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können und nicht nur diejenigen, die einen Vorgarten ihr Eigen nennen dürfen", so Fraktionsvorsitzender Thomas Prinz in einem Schreiben an Bürgermeister Dr. Paetzel

Anschreiben an den Bürgermeister zum Vorgartenwettbewerb

22. Februar 2010

DIE LINKE kritisiert die massive finanzielle Bevorteilung von Schützenvereinen durch die Stadt

Vor einigen Wochen wurde der Antrag der LINKEN zum Verbot zur Lagerung von Schusswaffen im Haupt- und Finanzausschuss ablehnt. Als Grund der Ablehnung nannte Bürgermeister Uli Paetzel mögliche finanzielle Rückforderungen der Schützen, die diese im Falle einer Kündigung des bestehenden Mietverhältnisses an die Kommune richten könnten. Mit dieser höchst fragwürdigen Entscheidung wollten sich die Fraktionsmitglieder allerdings nicht zufrieden geben. In einer Anfrage sollte deshalb nun geklärt werden, wie das Mietverhältnis genau vertraglich ausgestaltet sei und welche Kosten tatsächlich bei Beendigung des Vertrages entstünden.

Wer meint, dass in dem zwischenzeitlich eingegangenen Antwortschreiben konkrete Angaben zu den finanziellen Auswirkungen gemacht wurden, der irrt gewaltig. Ganz im Gegenteil: Die Verwaltung verschanzt sich auch weiterhin hinter dem pauschalen Argument, dass es zu möglichen finanziellen Belastungen kommen könnte. Dennoch staunte die Fraktion nicht schlecht, als sie lesen musste, dass es gar keinen schriftlichen Mietvertrag mit den Schützen gibt! Man habe im Jahr 1983/84 mündlich einen unbefristeten Vertrag ohne Regelungen der Kündigungsfristen mit den Vereinen geschlossen und da die Sportschützen dem Stadtsportverband angehören, seien sie zudem von der Entgeltentrichtung befreit. Das bedeutet, dass die Verwaltung die Kellerräume der Turnhalle an der Ludgerusschule kostenlos und dauerhaft den Sportschützen seit vielen Jahren überlässt! "Der Hinweis, dass auch andere Vereine als Mitglieder des Stadtsportverbandes Sporteinrichtungen der Stadt kostenlos nutzen könnten, hinkt. Denn der finanzielle Vorteil der ständigen und alleinigen Nutzung der Kellerräume durch die Sportschützen liegt doch auf der Hand," so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martina Ruhardt. "Wir werden dieses Antwortschreiben zum Anlass nehmen, weitere Schritte in dieser Angelegenheit einzuleiten," so Ruhardt weiter.

Anfrage an die Verwaltung

Antwort der Verwaltung

4. Februar 2010

LINKE spenden Sitzungsgelder für Haiti Opfer

DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Herten hat in ihrer Fraktionssitzung beschlossen, ihre Sitzungsgelder in Höhe von rund 300 Euro für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti zu spenden. "Dieses unbeschreibliche Elend der Haitianer fordert ein rasches Handeln. 180.000 Tote, zerstörte Häuser und unendliches Leid - das ist die grausame Bilanz des stärksten Erdbebens seit 200 Jahren. Solidarität ist das Gebot der Stunde," so der Fraktionsvorsitzende Thomas Prinz.

Am 03.02.2010 wurde nun die Spende an die Verantwortlichen der Initiative "Herten hilft Haiti" übergeben. Dr. Jürgen Philipp und Ralph Hoffert bedankten sich herzlich und stellten noch einmal heraus, wie wichtig jede einzelne Spende ist, um den Betroffenen schnellstmöglich vor Ort helfen zu können.

Foto: v.l.n.r. Fraktionsvorsitzender Thomas Prinz, DRK-Vorstand Ralph Hoffert, Dr. Jürgen Philipp und die stellv. Fraktionsvorsitzende Martina Ruhardt


4. Februar 2010

LINKE empört über SPD Antrag auf Auflösung zweier Ratsausschüsse

Auf Antrag der Hertener SPD Fraktion sollen bereits in der nächsten Ratssitzung am 16. Februar zwei Ausschüsse, die in der Novembersitzung  erst gewählt worden sind, nach dem Wechsel des Ratsherrn Morris George zur Linksfraktion, wieder aufgelöst und erneut gewählt werden (Siehe Anlage). Konkret sind das der Betriebsausschuss sowie der Rechnungsprüfungsausschuss.

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Herten zeigt völliges Unverständnis für diese Vorgehensweise. „Hier soll solange gewählt werden, bis der SPD das Ergebnis wieder passt“ so der Fraktionsvorsitzende Thomas Prinz.

„Nach dem Motto: Mein Rathaus, meine Verwaltung, mein Betriebsausschuss wird hier versucht, mit aller Gewalt andere politische Einflüsse zu unterdrücken, um die eigene Macht der Mehrheit zu sichern. Dabei lässt der Gesetzgeber ausdrücklich zu, dass Mandatsträger in der Wahl ihrer Fraktionszugehörigkeit frei entscheiden können und nicht dem Diktat der Partei unterliegen. Ich bin mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger in Herten kein Verständnis zeigen für dieses politische Theater“, so der Fraktionschef.

Die stellv. Fraktionsvorsitzende Martina Ruhardt zu den geplanten Neuwahlen: „Wenn nach jedem Fraktionswechsel Ausschüsse neu gewählt werden würden, wäre eine stabile politische Arbeit kaum möglich. Solche Machtspielchen  fördern nur die Politikverdrossenheit und schaden dem Ansehen aller Parteien“.

Ratsherr Morris George zu dem Antrag auf Neuwahlen: „Ich habe mein Mandat in meinem Wahlkreis mit über 50 Prozent direkt gewonnen und habe es nicht auf dem Ticket der Partei erworben. Mir fehlt für einen solchen Schritt der SPD jegliches Verständnis.“

Die Fraktion DIE LINKE hofft, dass sich für die willkürliche Auflösung der beiden Ausschüsse in der Ratssitzung keine Mehrheit findet.

Antrag der SPD


3. Februar 2010

Die UBP bleibt der politische Gegner!

 

"Arbeitspflicht für alle!"

Der Vorschlag des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zur Einführung einer generellen Arbeitsverpflichtung für Arbeitslose ist von der Unabhängigen Bürgerpartei (UBP) aufgegriffen worden und soll Bestandteil der politischen Diskussion im Kreistag werden. 

Auch der DGB der Region Emscher-Lippe nimmt Stellung zu diesem Thema. "Der DGB weist diesen Vorschlag entschieden zurück. Arbeitslose zu gemeinnütziger Arbeit ohne zusätzliche Bezahlung zu zwingen, habe es bereits im dritten Reich unter dem Titel „Arbeitsdienst“ gegeben. Solche Vorschläge haben nach Auffassung des DGB in einer demokratischen Gesellschaft nichts zu suchen und seien zudem auch in keiner Weise dazu geeignet, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen", so der DGB Emscher-Lippe Regionsvorsitzende Dr. Josef Hülsdünker.

DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Herten unterstützt diese Position ausdrücklich! Die UBP hat ihren Wahlkampf auch in Herten mit rechtspopulistischen Parolen geführt - gerade zu Lasten von Kindern mit Migrationshintergrund: Die Forderung der UPB lautete hier, dass diese nur die Sonderschule besuchen dürften, wenn sie keine ausreichenden Deutschkenntnisse hätten. Ein Vorschlag, der nicht nur gegen geltendes Recht verstößt, sondern ignoriert, dass auch in Herten die Sprachförderung schon im Kindergarten beginnt.

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN Thomas Prinz schließt eine Zusammenarbeit mit der UBP in Sachfragen kategorisch aus und stellt in diesem Zusammenhang nochmal unmissverständlich fest:

"Wir sind der politische Gegner der UBP und haben inhaltlich mit ihnen keine Gemeinsamkeiten. Eine Zusammenarbeit in Sachfragen wird es mit uns nicht geben."

 

31. Januar 2010

Fraktion macht sich fit für Haushaltsdebatten

Daniel Kleibömer - Mitarbeiter des Europaabgeordneten Jürgen Klute - informierte über das Thema "Neues kommunales Finanzmanagement". Die Sitzungsgelder wurden für die Opfer in Haiti gespendet.

Das "Neue kommunale Finanzmanagement" (NKF) war nichts Neues für die Mitglieder der Fraktion. Bereits im letzten Jahr folgten sie der Einladung von Stadtkämmerer Kreutz, der im Rahmen der kommunalen Finanzen auch das Thema NKF behandelte.
Dass DIE LINKE zu dem Zeitpunkt die einzige Fraktion war, die das großzügige Angebot der Stadtverwaltung angenommen hat, findet der Fraktions-Geschäftsführer Karlheinz Kapteina nur folgerichtig: "Wir fordern öffentliche Haushaltsdebatten für mehr politische Transparenz. Natürlich müssen wir uns als 'Neulinge' im Rat dazu umfassend informieren, um unsere Position glaubhaft zu vertreten."
Fazit des Vortrags von Daniel Kleibömer, der immer wieder durch konkrete Fragen bereichert wurde: Bei einem genehmigten Haushalt bringt das NKF viele Vorteile der kaufmännischen Bilanzierung. Als Nothaushaltsgemeinde kann aber auch das NKF nicht vor der endgültigen Überschuldung retten. Einsparungen - besonders in der Verwaltung und bei sozialen Projekten - wurden sehr kritisch gesehen. "Solche Maßnahmen können die Kommune nicht entschulden. Der Verkauf von 'Tafelsilber' schadet der Stadt", stellt Fabian Lindemann (Ausschuss ABS) fest. Letztlich müssen die Verursacher der Kosten diese auch bezahlen und nicht die hoffnungslos überschuldeten Städte. Eine Verfassungsklage ist dazu notwendig und wird von der LINKEN auch in der nächsten Ratssitzung wieder eingebracht.

Die Sitzungsgelder werden der Aktion "Herten hilft Haiti" zugute kommen. Der Beschluss hierzu wurde einstimmig angenommen.



12. Dezember 2009

Ortstermin Ludgerusschule

Nach der vorläufigen Ablehnung des Antrages der LINKEN zum Verbot von Waffen an Schulen im Haupt- und Finanzausschuss machten sich die Fraktionsmitgleder ein Bild von der Situation.

Zunächst wurde die Ludgerusschule begutachtet. Hier befindet sich im Keller der Sporthalle ein Schießstand. Diese Halle ist allerdings nicht weit entfernt von der Schule, wie man nach dem Besuch der Ausschusssitzung hätte meinen können, sondern direkt neben dem Schulhof. Besonders auffällig ist ein großes Schild, welches direkt neben Kletterwand und anderen Spielgeräten ausdrücklich auf den Schießstand aufmerksam macht.

"Gastmannschaften der Hertener Vereine sprechen diese sogar regelmäßig auf dieses Schild an. Sie finden die Kombination zwischen Schießsport und Schulhof sehr gewöhnungsbedürftig", weiß Fraktionsmitglied Fabian Lindemann zu berichten. Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martina Ruhardt findet klare Worte: "Glasflaschen, Fahrräder und Hunde sind nicht erlaubt, aber bei Luftgewehren sieht man keinen Handlungsbedarf."


10. Dezember 2009

SPD & CDU sind weiterhin für Waffen an Schulen

Heftig diskutiert wurde der Antrag der LINKEN zum Schusswaffenverbot an Schulen im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, leider auch ebenso polemisch und unsachlich. So behauptete Bürgermeister Paetzel, die Schüler der Ludgerusschule würden gar nicht wissen, dass im Keller ihrer Sporthalle ein Schützenverein trainiere.

Da jedoch ein großes Schild vom Pausenhof aus auf den Schießstand hinweist, werden nicht nur die Schüler der Ludgerusschule täglich mit dieser Tatsache konfrontiert, sondern auch alle Kinder, die den Schulhof nachmittags zum Spielen nutzen und alle Sportvereine und deren Gästeteams, die in der Ludgerushalle trainieren und spielen.

In der Diskussion des Ausschusses wurde wiederholt die Behauptung geäußert, die Hertener LINKEN würden gegen die heimischen Schießsportvereine arbeiten und diese als "gewalttätig" diffamieren wollen. Dass dies in keiner Weise der Realität entspricht, hat Ratsfrau Martina Ruhardt allerdings schon in ihrer Begründung klargestellt. Ebenso, dass Mitglieder der SPD und der Grünen sich ebenfalls gegen Waffen an Schulen ausgesprochen haben. Die Fraktion der LINKEN in Herten fordert daher: Wir müssen alle zusammen Wege finden, wie wir endlich alle Waffen aus Schulen und Kindertagesstätten verbannen können!

Begründung des Antrages der LINKEN auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

Belegtexte zu den Zitaten in der Begründung:
Antwort der Landesregierung, 7. Mai 2009
Pressemitteilung Frank Richter (Vorsitzender Gewerkschaft der Polizei), 27. Mai 2009
Antrag SPD Schützenverein Westerholt
Antrag der Grünen im Landtag NRW
Plenarprotokoll 14/124 vom 27.05.2009
Pressemitteilungen Verband Bildung und Erziehung (VBE)


4. Dezember 2009

SPD Ratsmitglied Morris George wechselt zu den LINKEN

SPD Ratsmitglied Morris George wechselt nun doch mit sofortiger Wirkung von der SPD-Fraktion zur Fraktion DIE LINKE.

George, der bei den Kommunalwahlen am 30. August seinen Wahlkreis direkt gewonnen hatte, wechselt nach eigenen Angaben aus persönlichen Gründen zu den Linken, die damit wieder die drittstärkste Kraft im Hertener Rat sind.

"Ich konnte meine innere Unzufriedenheit nicht länger verbergen und weiter gegen meine politische Überzeugung handeln. Mein Direktmandat sehe ich als Verpflichtung, mich für die Interessen der Menschen einzusetzen, die mich gewählt haben", so Morris George.

LINKE Fraktionsvorsitzender Thomas Prinz zu dem Wechsel:
"Wir freuen uns immer, wenn sich Menschen bei uns einbringen, um sich mit uns gemeinsam für eine gerechte und solidarische Gesellschaft zu engagieren."

Prinz weiter: "Morris George sieht bei den Linken eher die Möglichkeit, seine politischen Ziele zu verwirklichen. Jeder, der sich wie er für eine Politik einsetzt, die sich deutlich an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger orientiert, ist bei uns jederzeit herzlich willkommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Morris George, denn er ist sowohl fachlich als auch menschlich eine echte Bereicherung für uns", so der Fraktionschef abschließend.


21. November 2009

Gründungstreffen der Gesamtfraktion DIE LINKE am 18.11.2009

Am Mittwoch trafen sich der Fraktionsvorstand mit den in die Ausschüsse gewählten sachkundigen Bürgern und ihren Vertretern im Büro auf der Hermannstraße.

Die Fraktion besteht nun aus:

Fraktionsvorsitz

Thomas Prinz
Stellv. Fraktionsvorsitzende
Martina Ruhardt
Fraktionsgeschäftsführer
Karlheinz Kapteina
Ausschuss für Bürger- und Sozialangelegenheiten:
Gabriele Scharenberg und Fabian Lindemann
Ausschuss für Kultur, Freizeit, Bildung und Sport:
Willi Czerwinski und Jürgen Ruhardt
Bezirksausschuss:
Karlheinz Kapteina und Klaus Reitz
Gleichstellungsbeirat:
Daniela Prinz und Markus Ziegel.

Auf dem Gründungstreffen wurden die Sitzungstermine des Rates, der Ausschüsse sowie die der Gesamtfraktion für das gesamte Jahr 2010 bekanntgegeben, so dass schon jetzt  für reichlich Arbeit gesorgt ist.  Alle Mitglieder zeigten sich hoch motiviert und brennen darauf, endlich mit der praktischen politischen Arbeit beginnen zu können. Zahlreiche gute Ideen wurden gesammelt und warten darauf, umgesetzt zu werden. Auch die derzeit noch spartanische Ausstattung des Büros konnte die tolle Stimmung nicht beeinträchtigen. Einem politisch spannenden Jahr 2010 steht nichts mehr im Wege.


12. November 2009

SPD und CDU stimmen gegen mehr Bürgerbeteiligung!

Die beiden großen Fraktionen im Rat haben in der gestrigen Sitzung gegen einen Antrag der LINKEN für mehr Bürgerbeteiligung gestimmt.

Speziell beantragte DIE LINKE, unter § 9 der Geschäftsordnung des Rates eine generelle Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger in den Ratssitzungen einzurichten.

Die gegenwärtige Regelung sieht dies nur zweimal im Jahr vor. DIE LINKE. Fraktionsvorsitzender Thomas Prinz: "Es ist völlig unverständlich, dass gerade die beiden großen Parteien, die im Kommunalwahlkampf für mehr Bürgerbeteiligung in Flyern und Kartenspielen geworben haben, sich jetzt unserem Antrag verweigern. Jetzt wäre die Gelegenheit günstig gewesen, ihren blumigen Versprechungen Taten folgen zu lassen. Dass sie diese Gelegengheit vertan haben, zeigt wie sie mit Wahlversprechungen umgehen und lässt tief blicken".

Weiterhin beantragte DIE LINKE, den Ausschuss für Kultur, Freizeit, Bildung und Sport zu teilen in die Ausschüsse Kultur und Bildung sowie Freizeit und Sport, damit die einzelnen Themen in ihrer zentralen Bedeutung mehr Berücksichtigung finden. Auch dieser Antrag wurde von den großen Fraktionen abgelehnt. Prinz: "Anscheinend ist Bildung doch nicht so ein großes Thema, wie SPD und CDU den Bürgerinnen und Bürgern bei jeder Gelegenheit versuchen, deutlich zu machen."


29. Oktober 2009

Erfolgreiche erste Ratssitzung der LINKEN

Es sah bereits wie der ganz große Politik-Zirkus aus, als Martina Ruhardt und Thomas Prinz vom Kamerateam des WDR begleitet in das Hertener Rathaus einzogen.

Im Vergleich dazu verlief die nur 58minütige erste Ratssitzung am 28. Oktober eher unspektakulär. Die Wahlen zu den stellvertretenden Bürgermeistern waren von großer Einigkeit beherrscht und bei den Änderungen in der Stadtspitze gab es keine Überraschungen.

Entgegen den Bestrebungen der UBP wird es weiterhin einen Integrationsrat geben. Hier stehen die Wahlen am 7. Februar an. Auch der Antrag der Hertener LINKEN, den Ist-Zustand des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors zu beleuchten, wurde ohne Einwände angenommen.

Nach der kurzen Sitzung trafen sich die beiden Fraktionsmitglieder mit zahlreichen Parteimitgliedern in der Gaststätte "mittendrin" in der Innenstadt. Auch dieser informelle Austausch über aktuelle Themen wie dem Entwurf zum Landtagswahlprogramm wurde vom bereits bestens bekannten Filmteam begleitet.


27. Oktober 2009

Erster linker Fraktionsvorstand konstituiert

Die Partei DIE LINKE. hat ihren ersten Fraktionsvorstand für die zukünftige Ratsarbeit konstituiert. Demnach ist Thomas Prinz einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Ebenfalls einstimmig wurde Martina Ruhardt zur stellv. Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Einstimmig fiel auch das Ergebnis für die Wahl des Fraktionsgeschäftsführers aus. Diese Funktion wird zukünftig von Karlheinz Kapteina ausgefüllt werden. Zusätzlich zum Fraktionsvorstand (Foto) werden zukünftig noch die sachkundigen Bürger die komplette Fraktion bilden. Wer das im einzelnen sein wird, entscheidet sich erst in der Ratssitzung am 11. November. Dort werden nämlich u.a. die Ratsausschüsse sowie deren personelle Besetzung abgestimmt. Die komplette Fraktionsbildung wird unmittelbar am 12. November erfolgen.

Einen ersten Antrag hat der neue Fraktionsvorstand auch schon eingereicht. Dabei geht es um die Erstellung eines Rahmenkonzeptes zur Beschäftigungsförderung durch den Aufbau eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors (ÖBS). Fraktionsvorsitzender Thomas Prinz hierzu: "Die Voraussetzungen dafür, dass die Kommune als Arbeitgeber tätig wird, sind verschiedene Vermittlungshemmnisse, die die Langzeitarbeitslosigkeit begründen. Die Teilnahme an Maßnahmen nach § 16e SGB II geht über 2 Jahre. Die Bezahlung erfolgt auf tariflicher Basis. Eine andauernde Weiterbeschäftigung ist anschließend möglich. Langzeitarbeitlose erhalten so für sich und ihre Familien die Chance der sozialen Stabilisierung. Durch diese Maßnahmen werden Arbeitslosigkeit und Sozialausgaben gleichermaßen gesenkt. Herten würde so ein Stück sozialer werden", so Prinz abschließend.